Über uns
Wir, das sind Xenia, Peter, Frida, Carl und Käthe. Und natürlich unser Hund Emmi! Family Business at its best.
Unsere Geschichte
Xenia und ich kennen uns über 25 Jahre, lieben uns seit weit über 15 Jahren und haben 3 wundervolle Kinder sowie unseren Familien-Doodle Emmi. Xenia hat 2013 das Blütenwerk gegründet und ich war zu dem Zeitpunkt auch selbstständiger Einzelhändler.
Nach vielen Jahren als selbstständiger Kaufmann kam Ende 2019 der Zeitpunkt die Dinge zu ändern. Da das Blütenwerk immer größer wurde (und immer noch wird), haben wir uns entschieden unser Herzensprojekt Scheune im Jahr 2020 in die Tat umzusetzen. Nach kurzen Beratungen stand der Fahrplan, unten Blütenwerk, oben Wohnung.
Mit viel Enthusiasmus ging es dann los: erst ausräumen, abreißen, wegschmeißen und dann wieder aufbauen, sämtliche Hindernisse meistern (wie die Wand soll krumm sein???), und sich dann nach deutlich längerer Bauzeit als gedacht am einmaligen Ergebnis erfreuen!
Die Scheune
Gebaut 1910. 2021 nach 111 Jahren zurück ins Leben geholt.
Unsere Scheune erzählt die Geschichte von vier Generationen, zwei Weltkriegen, schnellen Autos und einem Neuanfang.
Die Scheune wurde ursprünglich um 1910 von Martin Furkel zum Zweck der landwirtschaftlichen Nutzung erbaut. Nach Fertigstellung, vermutlich im Jahr 1910, wurde die Scheune mehrere Jahrzehnte als Lager für Maschinen und Getreide genutzt. Während dieser Zeit überstand die Scheune sowohl den ersten, als auch den zweiten Weltkrieg völlig unversehrt. Im Garten wurde während dieser Zeit Holz gelagert und Hühner gehalten.
Nach dem Tod von Martin Furkel im Jahr 1950 ging sowohl der Landwirtschaftliche Betrieb sowie die Scheune in den Besitz von Karl Furkel, seinem Sohn, über. Auch hier wurde die Scheune viele Jahrzehnte zum lagern von Maschinen und Getreide genutzt.
Mit dem Tod von Karl Furkel im Jahr 1985 wurde seine Frau Margarethe Furkel Besitzerin der Scheune. Diese wurde nun nicht mehr zur landwirtschaftlichen Nutzung, sondern nur noch zu Lagerung von verschiedensten Dingen verwendet. Auch viele örtliche Vereine haben die Scheune gerne als Unterstand für diverse Großteile wie Schaubuden oder Bühnen in Anspruch genommen. Die Hühner und das Holz im Garten sind allerdings geblieben.
Als Margarethe Furkel im Jahr 2005 verstarb, vererbte Sie die Scheune an ihren Großneffen Karlheinz, der Sie bis zu ihrem Tod betreut hatte. Auch in dieser Zeit war die Scheune ausschließlich Lager für alle möglichen Dinge, vom Anhänger über Festutensilien bis hin zu allerlei Kleinkram. Und auch die Hühner sind in dieser Zeit ausgezogen.
Im Jahr 2012 sollte die Scheune schließlich verkauft werden. Nach wenigen Verhandlungen konnten wir Karlheinz überzeugen uns die Scheune zu verkaufen. Wer kann seiner Tochter schon einen Wunsch abschlagen? Und so blieb die Scheune auch weiterhin in der Familie erhalten.
Im weiteren Verlauf wurde die Scheune wieder als Lager genutzt. Aber diesmal nicht für landwirtschaftliche Erzeugnisse, sondern für schnelle italienische und deutsche Sportwägen. Und im Jahr 2020, nach weiteren 8 Jahren als Lager, kam dann der große Umbau zur Scheune Segnitz mit dem Blütenwerk im Erdgeschoss und unserer wunderschönen Ferienwohnung im 1. Stock wie wir sie heute kennen!
Frontansicht Scheune
So fing alles an, Dach runter und dann neu aufbauen. Der Dachstuhl blieb dabei komplett erhalten!
Eine tolle Erinnerung an den Bau der Scheune